Energieholz Rüdersdorf

Wie hier in Rüdersdorf haben die Berliner Stadtgüter rund um Berlin, auf einer Gesamtfläche von 100 ha…was 140 Fußballfeldern entspricht, schnellwachsende Baumarten angepflanzt. Diese Pappeln Weiden und Robinien, können 25 Jahre lang alle 5 Jahre geerntet werden,  weil sie nach den Ernten immer wieder neu aus ihrem Wurzelstock austreiben können.

Das geerntete Holz wird dann in Form von Hackschnitzel im nahe gelegen Biomassekraftwerk Henningsdorf thermisch in Strom und Fernwärme umgewandelt.

Wir pflanzen unsere Energieholzanlagen vorwiegend auf sehr arme, trockene, landwirtschaftlich schwierig zu bewirtschaftende oder belastete Flächen. Das können zum Beispiel Rieselfelder sein. Speziell auf diesen Flächen bewirkt die extensive Nutzungsart, dass die im Boden befindlichen Schadstoffe durch Stärkung der Humusschicht nicht ins Grundwasser ausgewaschen werden. Gleichzeitig vitalisieren die angepflanzten Bäume die Böden.

Die Energieholzanlagen der Berliner Stadtgüter produzieren somit nicht nur regionale Energie für Berlin und Brandenburg sondern dienen gleichzeitig auch noch dem landwirtschaftlichen Bodennutzung, der Schadstoffstabilisierung und dem Trinkwasserschutz.