„Wir wollen ganz konkret etwas tun!“

Mit dem Projekt „Mitschwärmen!“ engagiert sich die BERLINER STADTGÜTER GmbH für Wild- und Honigbienen sowie andere Bestäuber. Im Gespräch erklärt Katrin Stary, Geschäftsführerin der Berliner Stadtgüter GmbH, was sie dabei antreibt.

Mit dem Projekt „Mitschwärmen!“ wollen Sie etwas zum Schutz der Bestäuber beitragen. Wo setzt das Projekt an?

Katrin Stary: Uns geht es darum, ganz konkret etwas für die Bienen, vor allem für die Wildbienen, zu tun. Wir belassen es also nicht bei Appellen, sondern wir legen auf unseren Flächen im Berliner Umland Biotope an, die Bestäubern Nistmöglichkeiten und vielfältige Nahrung bieten. Außerdem wollen wir zum Mitschwärmen anregen.

Welche Partner wollen Sie gewinnen?

Katrin Stary: Zunächst sprechen wir die Pächter unserer landwirtschaftlichen Flächen an. Hier wollen wir gemeinsam zeigen, dass Landwirtschaft und Bestäuberschutz zusammengehen können. Außerdem arbeiten wir mit Forschungsinstituten zusammen und bieten Umweltbildungsprojekte an. Die Institute erforschen wirksame Maßnahmen, um dem Insektensterben entgegen zu wirken.

Wie kam es zu dem Projekt?

Katrin Stary: Die Idee stammt aus unserer Belegschaft. Ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre ein solches Projekt nicht denkbar. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Realisierbar ist diese Idee, weil sie zu unserem Kerngeschäft passt.

Was meinen Sie damit?

Katrin Stary: Zu unserem Kerngeschäft gehören, neben der Vermietung und Verpachtung für Landwirtschaft oder erneuerbare Energien, auch sogenannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Das heißt: Werden Flächen für Siedlungsbau oder Verkehr in Anspruch genommen, kompensieren wir diese Eingriffe. Wir renaturieren, legen Hecken oder Blühstreifen an. So schaffen wir auf unseren Flächen in Brandenburg Naturoasen – und das in direkter Nachbarschaft zur Metropole Berlin.

 

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